Tadeusz Dobrowolski, Polnische Malarei in den letzten zweihundert Jahren 1764-1970, Ossolineum 1992
[Vorwort] 7
Aufkl?rung, Neoklassizismus, Pr?romantik 9
Zweite H?lfte des 18. Jahrhunderts und der Anfang des 19. Jahrhunderts
Der Sp?ttneoklassizismus und die Fr?hromantik 13
Das erste Drittel des 19. Jahrhunderts
Die Bl?tezeit der Romantik 16
Das zweite Drittel des 19. Jahrhunderts
In Richtung Positivismus und Historismus 19
Zweite H?lfte des 19. Jahrhunderts
Sp?tpositivismus 24
Das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts
Modernismus 26
Die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
Formismus und Expressionismus 34
Der erste Weltkrieg und die fr?hen Nachkriegsjahre
Konservative und avantgardistische Malerei 37
Zwischenkriegszeit
Tradition und Modernit?t 45
Der zweite Weltkrieg und die ersten Dreijahrzehnte der Volksrepublik Polen
Anmerkungen 49 Abbildungsverzeichnis 50 Abbildungen
Die in dem vorliegenden Album skizzenhaft dargestellte polni?sche Malerei von etwa 1764 bis 1970 war mit der europ?ischen mehr verbunden als die in den vorangehenden Jahrhunderten. Zugleich aber trug sie viel st?rker ihr ganz eigenes nationales Gepr?ge. In den fr?heren Epochen hatte das Kunstschaffen in Polen einen sehr einseitigen Charakter. Es lassen sich dabei zwei Hauptstr?mungen deutlich unterscheiden: die sakrale und die weltliche, wobei die letztgenannte erst im 16. Jahrhundert mit der Renaissance einsetzte und immer mehr Sondermerk?male annahm. Im 15. Jahrhundert und sp?ter war Polen ein Vielnationalit?tenstaat, der sich nach und nach zu einer gesell?schaftlichen Gemeinschaft umwandelte, die einerseits den allgemeineurop?ischen Werten aufgeschlossene Kultur bildete, andererseits aber eigenartige Wesensz?ge besa?. Ihre einheimi?schen und ausl?ndischen Sch?pfer waren von dem M??zenatentum der K?nige, der Kirche und der Magnaten, nachher auch von dem der Zunftorganisationen abh?ngig.
Die mehr als zwei Jahrhunderte umfassende polnische Malerei gliedert sich in Phasen, die im allgemeinen den Stilepo?chen in Westeuropa entsprechen.
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